Nur noch ein einziges Mal #rezension

Guten Abend liebe Lesefreunde

Heute habe ich fünfeinhalb Stunden eine Zusammenfassung für die anstehende Philosophieprüfung geschrieben – jetzt bin ich komplett ausgelaugt und froh, dass mir nur noch ein einziges Kapitel über die „Sprachphilosophie“ fehlt.

Damit ich mit dem Blog nicht in Verzug komme, stelle ich euch ein weiteres Buch meiner Lieblingsautorin Colleen Hoover vor:
Nur noch ein einziges Mal (engl. Originaltitel: It ends with us)
(erschienen 2016 bei Atria Books)

nurnocheineinzigesmal.jpg

Es war mein zweiter Roman der amerikanischen Autorin und diese Geschichte hat es wirklich in sich! Es ist eine wilde Achterbahnfahrt der Gefühle und verarbeitet ein brisantes Thema: häusliche Gewalt!

Inhalt gemäss Orell Füssli:

Als Lily Ryle kennenlernt, scheinen all ihre Träume wahr zu werden: eine neue Stadt, der erste Job und dann noch Ryle – überaus attraktiv, überaus wohlhabend und überaus erfolgreich. Vergessen scheint Lilys schwierige Kindheit. Vergessen auch Atlas, ihre erste Liebe, der gegenüber von Lily squattete – bis ihr Vater die beiden erwischte und Atlas von heute auf morgen verschwand. Und dann steht Atlas auf einmal vor ihr. Als Ryle von ihrer gemeinsamen Vorgeschichte erfährt, weckt dies seine Eifersucht …

Eine solche Lektüre war mir bis dato unbekannt. Um ehrlich zu sein, als ich das Buch im Handel gekauft habe, erhoffte ich mir eine weitere Liebesgeschichte, wie die von Will und Layken. Böse Überraschung! Von Anfang an war mir klar, dass Ryle doch nicht der Vorzeigeschwiegersohn sein kann. Seine Ausdrucksweise und direkte Art hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Seine Reaktion auf gewisse Situationen, auch wenn der Ursprung seiner Aggressionen im Laufe des Romans geklärt werden, sind unverzeihlich und unmoralisch. Das Buch schockiert und begeistert. Denn wieder einmal hat sich Colleen selbst übertroffen. Man sympathisiert sofort mit Atlas und wünscht sich ein Happy End für ihn und Lily. Gekonnt zieht Hoover die Fäden der Protagonisten, lässt sie lieben und leiden.

Falls ihr vorhabt dieses Buch zu lesen: Achtet doch mal auf den englischen Originaltitel „It ends with us“. Eine Freundin von mir hat mir die Wahl dieser Botschaft erklärt und sie trifft damit völlig ins Schwarze. Die Geschichte erhält von mir 5/5 Sternen.

Nach einem Tag voller Philosophie entdeckt man auch in einem tollen und spannenden Roman tiefsinnge Zitate. Hier eine kleine Auswahl aus dem englischen Original, die zum Nachdenken anregen:

“I feel like everyone fakes who they really are, when deep down we’re all equal amounts of screwed up. Some of us are just better at hiding it than others.”
“I think that’s one of the biggest signs a person has matured—knowing how to appreciate things that matter to others, even if they don’t matter very much to you.”
“It’s not a person’s actions that hurt the most. It’s the love. If there was no love attached to the action, the pain would be a little easier to bear. He”

Das Buch gibt es hier.

Immer weiterschwimmen!
Eure Melanie

 

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