Ein Tag im Dezember #rezension

Guten Abend liebe Lesefreunde

Endlich geschafft! Fast 500 Seiten packende Spannung. Heute stelle ich euch
„Ein Tag im Dezember“ von Josie Silver vor, erschienen bei Heyne (2018).

Wieso ich dieses Buch gewählt habe? – Ich weiss, man sollte nie nach dem Cover urteilen, aber diese ineinanderfliessenden Blautöne, der Schattenriss eines Pärchens, das muss doch ein richtiger Romantik-Knüller sein! – und damit lag ich nicht falsch. Ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen, die Story ist fesselnd, bietet viele Höhen und Tiefen und lässt den Leser bis zum Ende hoffen und bangen. Mich hat es überzeugt und wer Love, Rosie von Cecelia Ahern mochte, wird diese Geschichte genauso lieben.

eintag.jpg Inhalt gemäss Orell Füssli:
Jack und Laurie begegnen sich an einem kalten Dezembertag. Es fühlt sich an, als wäre es die grosse Liebe, doch dann verpassen sie den richtigen Zeitpunkt um ein paar Sekunden. Erst ein Jahr später treffen sie sich endlich wieder, aber mittlerweile ist Jack mit Sarah zusammen, Lauries bester Freundin, und ihre Liebe scheint unmöglich. Was bleibt, ist eine Freundschaft, die über Jahre hält, in der sie einander Geheimnisse und Träume anvertrauen. Eine Freundschaft, die ihnen Halt gibt, auch wenn alles andere aus dem Ruder läuft. Aber so richtig vergessen können sie ihre Gefühle füreinander nie …

Silver stellt uns viele quirlige Figuren vor, da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Laurie, die in ihrem Leben noch nicht richtig Fuss gefasst hat, Sarah, die ausgeflippte WG-Mitbewohnerin, Jack, der Bus Boy und Oscar, ein Traummann direkt aus dem Meer (?).  Da ich seit längerer Zeit ausschliesslich Liebesromane oder Psychothriller lese, waren meine Erwartungen dementsprechend hoch – und ich wurde nicht enttäuscht. Natürlich zieht es sich manchmal etwas in die Länge und man denkt sich: Nein, bitte nicht schon wieder ein potentieller Anwärter/potentielle Anwärterin für die wahre Liebe – aber im Grossen und Ganzen liest es sich flüssig und mit viel Humor. Die Geschichte sorgt für Aufregung, Nägelbeissen, Verwirrung, Herzschmerz, facepalms und Erleichterung.

„Für Aussenstehende muss es ein oscarreifer sechzig Sekunden langer Stummfilm gewesen sein. Wenn mich künftig jemand fragt, ob ich mich schon einmal auf den ersten Blick verliebt habe, muss ich bejahen – eine wundervolle Minute lang am 21. Dezember 2008.“

Von mir erhält das Buch 4/5 Sternen.

Der Roman ist hier erhältlich.

Glaubt ihr an die Liebe auf den ersten Blick?
Eure Melanie

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