Murder Park #rezension #buchrezension

Guten Abend liebe Bücherfreunde,

mein Freund hat mir zum Geburtstag reichlich Lesestoff geschenkt, unter anderem den ersten Band der Redwood-Love-Reihe von Kelly Moran und Murder Park von Jonas Winner. Da ich momentan auf der Thriller-Schiene fahre, möchte ich euch gerne letzteres Buch vorstellen. Murder Park erschien 2017 bei Heyne.

Inhalt gemäss Orell Füssli

murderpark
Zodiac Island vor der Ostküste der USA: ein beliebter Freizeitpark – bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. Der Täter Jeff Bohner wird schnell gefasst, der Park aber geschlossen. Die Schreie der Opfer scheinen vergessen zu sein. 20 Jahre später: Die Insel soll zur Heimat werden für den Murder Park – eine Vergnügungsstätte, die mit unseren Ängsten spielt. Paul Greenblatt wird zusammen mit elf weiteren Personen auf die Insel geladen. Und dann beginnen die Morde.

Ein Killer ist auf der Insel …keiner kann dem anderen trauen …die nächste Fähre kommt erst in drei Tagen …

Meine Meinung:

Der Klappentext und die Idee klangen sehr vielversprechend. Wie früher schon einmal erwähnt, gefallen mir vor allem Geschichten, bei denen eine Gruppe von Menschen entweder in einem Haus eingeschlossen oder auf einer einsamen Insel gestrandet ist und sich erst befreien kann, wenn das Rätsel gelöst oder ein Mord aufgeklärt ist. Murder Park war mein zweiter Thriller von Jonas Winner. Ich mag seine Konzepte sehr, da er Spiele mit grotesken Regeln einführt und seine Romanfiguren regelrecht herausfordert. Das Cover, die Silhouette eines Jahrmarktes, weckten mein Interesse und ich hatte gehofft, dass die Achterbahnen und Attraktionen eine grössere Rolle in der Geschichte spielen werden. Leider war das nicht der Fall.

Die Story ist wirklich einmalig und birgt viele Überraschungsmomente sowie Plottwists, aber manchmal wiederholen sich die Dialoge, Emotionen und Gedanken und man hat das Gefühl, dass es nicht weitergeht und man ein wenig hängen bleibt. Mir ging es jedenfalls so. Die Charaktere haben alle ihre Besonderheiten und wurden sehr gut ausgearbeitet. Mir gefielen vor allem die Interviews, die der Psychiater Sheldon mit den Kandidaten in Flashbacks führt. Sie ermöglichten dem Leser Hinweisen nachzugehen und erschlossen Persönlichkeit und Macken der Testpersonen.

Vor Winners Schreibstil ziehe ich den Hut. Er hat grosses Talent, dies beweist er vor allem bei der Beschreibung von Spannungsmomenten. Durch seine Schilderungen ist man hautnah dabei, fiebert mit, will mehr erfahren. Das Buch konnte ich kaum aus der Hand legen, denn wie bei Die Party, erwartete ich ein grandioses Finale.

Der Thriller erhält von mir 4 Sterne. Hätte das Ganze ausschliesslich auf dem Rummelplatz stattgefunden, wäre dies ein Pluspunkt meinerseits gewesen.

Wer Lust auf ein Spielchen hat, kann das Buch hier bestellen.

Alles Liebe
Eure Melanie

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