Der Zauberer von Oz #rezension #buchtipp

Hallo liebe Bücherfreunde,

was für eine Woche – Prüfungen, Prüfungen, Prüfungen. Zum Glück ist der Stress nun endlich vorbei und ich kann mich wieder meinem Blog widmen. Heute möchte ich Euch einen Kinderbuch-Klassiker vorstellen, den der eine oder die andere bestimmt kennt und auch im Regal stehen hat. Der Zauberer von Oz des US-amerikanischen Schriftstellers Lyman Frank Baum erschien erstmals im Jahr 1900. Viele Verlage vertreiben Neuauflagen mit Vorworten, ich habe mich für die Version von Arena Verlag GmbH entschieden.

Inhalt gemäss ex libris:

Die kleine Dorothy wird von einem Wirbelsturm in das Land des Zauberers entführt. Dank ihres Mutes, ihrer Tatkraft und Hilfsbereitschaft und mit Hilfe ihrer Freunde – einer Vogelscheuche, einem Blechholzfäller und einem Löwen – überwindet sie alle Hindernisse und kehrt nach Hause zurück. oz.jpg

Mein Fazit:

Zugegeben, ich hatte grosse Erwartungen an diese Geschichte, denn der Plot erinnert doch sehr stark an Alices Abenteuer im Wunderland, welches zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört. Ein fernes Land, quirlige Figuren, der Kampf gegen das Böse – hört sich gut an, klingt spannend und war schon immer ein Grund, weshalb ich diesen Klassiker lesen wollte.

Es war das erste Projekt unseres Buchclubs „Kirja“ und meine beste Freundin und ich haben uns sehr lange über den Zauberer von Oz unterhalten. Gerne möchte ich sie kurz zitieren: „Als Kind hätte es mich vielleicht mehr begeistert.“

Genau so ging es mir auch. Es ist eine schöne Geschichte mit liebevollen Charakteren, die einem auf Anhieb sympathisch sind und einem gut durchdachten Plot, der die Fantasie anregt. Wie gesagt, vor ein paar Jahren hätte ich mich in der magischen Welt verloren, wäre Dorothy auf Schritt und Tritt gefolgt und hätte mir ebenfalls eine Reise in ein unbekanntes Land gewünscht. Heutzutage empfand ich den Handlungsverlauf als vorhersehbar – für jedes Problem gibt es immer eine passende Lösung, die nicht lange auf sich warten lässt. Die Art und Weise wie das kleine Mädchen die Übeltäter zur Strecke bringt, ging für mich persönlich etwas zu schnell vonstatten, aber ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten. Mir ist des Weiteren aufgefallen, wie oft der Tod thematisiert wird und manchmal habe ich mich gefragt, ob Baum wirklich für Kinder geschrieben hat. Anscheinend löste sein Roman eine Welle der Begeisterung aus, denn es folgten dreizehn Fortsetzungen – ein voller Erfolg. In den nächsten Tagen werde ich noch mehr Hintergrundinformationen lesen, um herauszufinden, inwiefern das Buch gesellschaftskritisch angehaucht ist.

Für die junge Leserschaft ein aufregendes Abenteuer, für ältere Herrschaften ein Klassiker, den man gelesen haben muss, auch wenn unerwartete plot twists aussen vor bleiben.

Wer gerne von Dorothy nach Oz entführt werden möchte, kann das Buch hier erwerben.

P.S: Eine Szene, die mir im Kopf geblieben ist… Die arme Vogelscheuche klammert sich mitten im Fluss verzweifelt an einen Stecken. Dorothy und ihre Freunde sehen der Vogelscheuche nach, trauern um den Verlust mit den Worten „Schade, dass man für sie nichts mehr machen kann“, und laufen einfach davon. Was? Wenn da nicht der Storch gewesen wäre, hätte die Gruppe ihr Mitglied einfach so hängen lassen? Solche Situationen gibt es noch oft in dieser Geschichte, da kann man nur den Kopf schütteln.

Alles Liebe,
Eure Melanie

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