Mein erster Job als Autorin

Guten Abend liebe Bücherfreunde,

ich weiss, in letzter Zeit habt Ihr auf dieser Seite nur Negatives und Deprimierendes gelesen, aber heute gibt es einmal gute Neuigkeiten:

ich habe eine kleine Nebentätigkeit als Autorin gefunden!

Ein storyteller aus den USA suchte auf upwork nach Schreibhilfen für seine neue Videoreihe und zwar möchte er ganz berühmte, biblische Geschichten in einem neuen Setting einbauen und es vom Plot und den Figuren her so abändern, dass schliesslich nur noch die Moral der Story verrät, um welche biblische Narration es sich handelt. Ich habe ihm also einen Draft zum Thema Sündenfall geschickt und er war begeistert. Jetzt gilt es, die ersten Schritte zu wagen und aus der Idee eine Kurzgeschichte werden zu lassen. Ich bin ehrlich gesagt etwas nervös, denn ich wurde noch nie fürs Schreiben bezahlt, obwohl ich seit über einem Jahrzehnt Fanfictions verfasse und schon einiges an Erfahrung sammeln durfte. Dieser kleine Job kam wie gerufen, denn, wie einige von Euch wissen, kämpfe ich gerade mit den schlimmsten Depressionen und sah keinen Sinn mehr in meinem Leben. Das gibt mir wiederum etwas Aufschwung und motiviert mich, mich zusammenzureissen und an die Arbeit zu gehen.

Oh und bevor ich es vergesse: meine Eltern und ich waren letzten Samstag mal wieder in Deutschland und ich habe bei Osiander zugeschlagen. In Deutschland sind Bücher einfach bezahlbar! Hier in der Schweiz kostet der gleiche Roman doppelt so viel… Deshalb liebe ich Deutschland und Eure Buchhandlungen ganz doll!

Alles Gute und einen tollen Start in die Woche wünscht Euch
Melanie

3 Kommentare zu „Mein erster Job als Autorin

  1. Echt jetzt? Bücher sind bei euch so teuer?

    Das mit dem Schreibjob klingt gut. Da drücke ich mal unbekannterweise die Daumen, dass es auch positiv läuft. Mit der Story und dem Geld 😉

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    1. Wir bezahlen locker 30-40 Euro für etwas dickere Schinken (Fantasy, Stephen King etc.). Jugendroman kosten das doppelte (über 23 Euro) und sind einfach kaum noch erschwinglich. Deshalb liebe ich unsere Kurztrips nach Deutschland, so wie gestern (sechs neue Bücher gekauft haha).

      Das mit dem Schreibjob war Betrug. Der hat mich so wegen meines Schreibstils beleidigt, dass ich genau gemerkt habe, es geht hier ums Geld. Der will nicht bezahlen und meckert einfach nur rum. Solche Onlinejobs sind sehr zwielichtig und ich dachte wirklich, das sei seriös. Naja, habe wieder etwas gelernt. Heute habe ich zum ersten Mal Italienisch in Basel unterrichtet. Es hat mir grossen Spass gemacht, hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht. Aber ich freu mich auf mehr!

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      1. Das sind echt heftige Preise. Da kann ich das verstehen, wenn du in Deutschland Großeinkauf machst. 🙂
        Lebst du in der Ecke von Basel? Eine Freundin wohnt in der Nähe von Chur. Die fahren immer zum Fasching nach Basel.
        Italienisch ist immer gut 🙂

        Schade, dass sich dieser Job als Windei entpuppt hat. Das wäre ja was gewesen.

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