Das Böse in deinen Augen #rezension #buchtipp

Guten Abend liebe Bücherfreunde,

heute ist es an der Zeit, Euch einen spannenden Thriller vorzustellen:
Das Böse in deinen Augen von Jenny Blackhurst (2018, Lübbe).
Den Roman haben mir meine Eltern zu Weihnachten geschenkt. Düster, unheimlich, paranormal, bedrohlich – ganz nach meinem Geschmack! Entdeckt die Geschichte von Ellie und wie sie eine Stadt in Angst und Schrecken versetzt.

Inhalt gemäss Orell Füssli:85245234-00-00.jpg

Als die Kinderpsychologin Imogen Reid den Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übernimmt, weigert sie sich, den seltsamen Gerüchten um das Mädchen zu glauben. Ellie sei gefährlich, so heisst es. Wenn sie wütend wird, passieren schreckliche Dinge. Imogen hingegen sieht nur ein zutiefst verstörtes Kind, das seine Familie bei einem Brand verloren hat und ihre Hilfe benötigt. Doch je näher sie Ellie kommt, desto merkwürdiger erscheint ihr das Mädchen. Dann erleidet auch Imogen einen schrecklichen Verlust – und sie fürchtet, dass es ein Fehler war, Ellie zu vertrauen …

Arme Imogen, diese Frau hat einige Päckchen zu tragen. Sie ist eine der Hauptprotagonistinnen der Geschichte mit einer schweren Kindheit, über die sie jedoch nur äusserst ungern spricht. Erst im Laufe der Geschichte öffnet sie sich gegenüber ihrem Partner und Freunden. Imogen ist, wie bereits erwähnt, Kinderpsychologin und zieht zurück in die kleine Gemeinde, wo sie als Kind aufwuchs. Die neue Arbeitsstelle ist gewöhnungsbedürftig, doch sie lebt sich schnell ein und ihr wird ein ganz spezieller Fall zugewiesen, Ellie Atkinson. Das kleine Mädchen wird von allen Bewohnern der Stadt schlecht behandelt, ja man bezichtigt sie sogar der Hexerei. Beide Figuren, vor allem das elfjährige Kind, sind mir ans Herz gewachsen. Ich konnte mich mit Ellie identifizieren, so isoliert, so missverstanden, weil sie „anders“ ist. Die Handlung an und für sich erinnert an den Film „The Orphan“ mit Isabelle Fuhrman. Ein mysteriöses Mädchen, das anscheinend für übernatürliche Ereignisse verantwortlich ist.

Mir gefiel Blackhursts Schreibstil, er war weder obszön, noch vulgär, also durchaus auch für eine jüngere Leserschaft geeignet. Das Buch las sich relativ schnell, keine Stolpersteine, kein Fachsimpeln, auch wenn es einen psychologischen Aspekt birgt.

Was das Cover darstellen soll? – Das frage ich mich auch schon die ganze Zeit. Ein Schmetterling, der aus einem Käfig zu türmen versucht (blutverschmiert- wohl bemerkt) und drei rote Rosen. Vom Inhalt her kann ich mir keinen Reim drauf machen. Vielleicht symbolisiert er Freiheit? Freiheit von einer Last, von einem Geheimnis, das Imogen mit sich trägt? Freiheit von den Schikanen der Schüler, der Pflegefamilie, der Lehrpersonen, wie Ellie es sich wünscht?

Ich empfehle dieses Buch all jenen, die eine Schwäche für das Paranormale haben und nicht an das Böse im Menschen zweifeln. Die Geschichte ist gespickt mit überraschenden Wendungen, dunklen Gestalten und übernatürlichen Phänomenen.

Von mir erhält der Psychothriller 5/5 Sterne.

Hier erhältlich.

Alles Liebe,
Eure Melanie

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