Ich bin zurück

Guten Tag liebe Bücherfreunde


Es ist Monate her, seit ich mich das letzte Mal bei euch gemeldet habe. In der Zwischenzeit ist viel passiert, was ich nicht im Detail breitschlagen möchte, dennoch erwähnenswert finde. Im Juli 2020 ist meine Mutter schwer erkrankt, ich hätte sie beinahe verloren, doch die Ärzte konnten sie gerade noch retten. Es fing eine Zeit der Angst und grössten Furcht an, denn die Krankheit hinterlässt ihre Spuren und zwingt meine Mutter immer wieder in die Knie. Als sie im Krankenhaus war, habe ich sie jeden Tag besucht und alles andere beiseite geschoben, auch im Moment gibt es für mich nichts Wichtigeres, als mich um sie zu kümmern und für sie zu sorgen. Die Situation hat sich ein wenig verbessert, aber wir sind noch lange nicht über den Berg.

Des Weiteren habe ich meine Dissertation verfasst und eingereicht und warte momentan auf die Eröffnung des Promotionsverfahrens. Momentan habe ich viel um die Ohren, weil noch Zusatzleistungen erbracht werden müssen, in Form von Essays und Tagungsberichten. Jedenfalls hoffe ich, dass bald ein Termin für das Doktorexamen festgelegt wird und diese Hürde auch in Angriff genommen werden kann.

Dennoch möchte ich wieder aktiver werden und mehr Bücherrezensionen verfassen, da mir das Lesen nach wie vor grossen Spass macht und ich mich ein wenig ablenken kann, sobald ich in eine fantasievolle Welt abtauche. Ich hoffe, dass ich jetzt des Öfteren ein Feedback zu Krimis, Thrilles, YA und Romanen abgeben kann und diese euch auch gefallen werden.

Vielleicht habt ihr gesehen, dass ich meine Webseite umbenannt habe zu „thereadingaspie“. Ich denke, dieser Name passt einfach besser zu mir. Vor einiger Zeit wurde bei mir das Asperger-Syndrom diagnostiziert und ich musste mich erst mit diesem Fakt abfinden. Asperger ist eine leichte Form von Autismus und ist je nach Individuum unterschiedlich ausgeprägt. Bei mir sind es vor allem meine Fanphasen, die auffallend sind. Mal packt mich eine Serie, mal verehre ich einen Schauspieler oder es zieht mich immer wieder zurück zu Harry Potter. Ich sehe diesen Umstand nicht als Nachteil, sondern es gibt mir die Möglichkeit, mich ganz gezielt auf etwas fokussieren zu können und mein ganzes Herzblut in eine Angelegenheit zu stecken. Deshalb die Namensänderung. Ich möchte mich nicht länger verstecken oder mich dafür schämen, sondern lernen, mich zu akzeptieren.

Alles Gute!

Eure Melanie

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