Mein Treffen mit Costas Mandylor #MotivationsMontag

Hallo liebe Bücherfreunde,

der #MotivationsMontag wurde von Elizzy ins Leben gerufen.
Schaut doch mal bei ihr vorbei!

Was für ein Wochenende – ein wahres Auf und Ab der Gefühle. Mein Freund und ich flogen am Samstag Morgen nach Köln. Es war eine ganz spontane Aktion. Einige Tage zuvor hatte ich auf Instagram gelesen, dass mein Lieblingsschauspieler Costas Mandylor in Dortmund an einer Horrorconvention anwesend sein würde. Kurzerhand buchten wir Hotel und Flug und machten uns auf den Weg. Schon am Flughafen in Zürich kam es zur ersten Panne – wir mussten mit Verspätung rechnen… Toll, das fing ja gut an. Als wir uns nach den Zugtickets in Deutschland erkundigten, stellten wir fest, dass der Zug, der für uns in Frage kam, bereits ausgebucht war. Hals über Kopf mieteten wir uns als Alternative ein Auto, welches uns von Köln nach Dortmund bringen würde. Ich war schon in Zürich mit den Nerven am Ende. Wir hatten nur wenig Zeit bis zum Fotoshooting mit Costas und ich war ganz hibbelig. Es musste einfach klappen, denn der Trip war sehr kostspielig. Irgendwie haben wir es dann doch noch nach Dortmund geschafft und ich stellte mich ca. 1.5h zu früh in der Schlange an.

Endlich war es so weit. Nur noch wenige Schritte trennten mich von meinem Idol. Ich hatte ihn kurz beim Autogrammschreiben gesehen, doch jetzt waren wir uns so nah und ich freute mich riesig, ihn persönlich kennen zu lernen. Costas ist einer der liebenswertesten Menschen, denen ich in meinem Leben begegnet bin. Als ich ihm meine Geschenke überreichte, war er sichtlich überrascht und hat mich dann ganz fest an sich gedrückt. Ich war ein wenig überfordert mit der Situation, da ich niemals erwartet hätte, dass er so bodenständig ist und seine Fans dermassen gut behandelt. Jedenfalls drückte die Fotografin in diesem Moment den Auslöser und das Foto entwickelte sich zur reinsten Katastrophe. Costas sieht blenden aus, wie immer, aber ich mache ein Gesicht, als ob ich in etwas Ekliges gefasst hätte und habe die Augen halb geschlossen. Kaum war ich aus dem Fotoshootingraum heraus, kamen mir die Tränen. Ich wollte es nicht wahrhaben, so viel Geld, so lange gewartet und jetzt das. Völlig am Boden zerstört, hockte ich mich neben meinen Freund und schluchzte. Er wusste nicht, wie er mir helfen konnte. Mein Wunsch war es, mit Costas eine ganz persönliche und schöne Erinnerung zu kreieren. Es ging mir dabei nicht mal ums Geld, sondern mehr um das Treffen mit ihm. Mein Freund sah mir die Enttäuschung an und schlug vor, dass er mir noch ein Autogramm von Costas bezahlen würde, damit ich wenigstens ein schönes Andenken hätte. Ich stimmte zu und bedankte mich vielmals bei ihm, dass er mir die Chance ermöglichte. Bei Costas Stand fiel mir dann das Wort „Selfie“ ins Auge. Klar, es waren wieder 35 Euro, aber mein Freund meinte, so hätte ich eine weitere Möglichkeit mich auf einem Bild mit dem Saw-Schauspieler zu verewigen. Costas war sehr witzig und schoss Fotos mit mir. So wendete sich doch noch alles zum Guten.

Rückblickend kann ich sagen, dass sich das Wochenende trotz all den Strapazen gelohnt hat. Egal, ob Foto oder nicht. Die Begegnung mit meinem Lieblingsschauspieler, die Worte, die wir austauschten, seine innige Umarmung sind Erinnerung genug und ich werde diesen Tag nie vergessen.

costasundich.JPG

So starte ich voll motiviert in eine neue Woche und freue mich, meinen Studienkollegen von diesem Event zu erzählen. Auf dem Programm stehen ausserdem die Vorbereitung eines Referats zu Freuds Thesen über Moses und ein weiterer Teil meiner Doktorarbeit.

Ich wünsche Euch eine tolle Woche und alles Liebe,
Eure Melanie

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